Schön dich hier zu sehen!

IMG_1904Hallo und herzlich Willkommen auf meinem Reiseblog. Ich freu` mich, dass du dir Zeit nimmst meine Seite zu lesen! Vielleicht wurdest du von mir persönlich eingeladen, bist durch Mundpropaganda hier her gekommen oder bist ganz zufällig durch eine Suchmaschine hier gelandet. Ganz egal! Ich hoffe, du kannst dir hier in den nächsten Minuten einen kurzen Einblick verschaffen, findest nützliche Hinweise, oder vielleicht eine Motivation mehr, um bald selbst mit einem Rucksack auf dem Rücken loszuziehen. Auf meinem Reiseblog möchte ich meine Erfahrungen mit dir teilen, tolle Erlebnisse und Entdeckungen schildern und die Möglichkeit bieten, mir einfacher und digital auf meiner Reise zu folgen.

Prolog – Wie alles begann

São Paulo, International Airport – Es ist kurz vor Weihnachten und ich warte gerade darauf, an Bord gehen zu können, um einen Heimatbesuch abzustatten. Ich hab mich einige Male gefragt, was ich hier mit einem viel zu teurem Bier und meinem Smartphone in der Hand treibe. Vielleicht ist es der Beginn etwas Neuem, vielleicht die Fortsetzung von dem, was ich eigentlich schon vor einem reichen Jahr begann – eine recht abenteuerliche Reise durch Südamerika. Ich hab nie im Traum daran gedacht vielleicht einige erlebte Geschichten oder Gedanken aufzuschreiben, um diese dann im Internet zu veröffentlichen. Sich der Öffentlichkeit preisgeben, in Suchmaschinen gefunden zu werden – einige Besorgnisse, die mir gerade noch durch den Kopf gehen. Jedoch sieht es so aus, dass ich gerade mein viel zu teures Bier genieße und dabei erfreut zusehe, wie meine Daumen auf dem Display herumtanzen und einige Wörter hinterlassen.
So weit, so gut – ich werde einfach versuchen, einige Gedanken, Erlebnisse, Anstöße und ja, wahrscheinlich auch Gefühle zu teilen. Auch wenn es letztlich nur Freunde und Familie interessiert, dann ist mir das absolut recht und ich hoffe, euch mit einigen Anekdoten erfreuen zu können.
Ich weiß weder, wie ich vorgehe, noch worauf das ganze hinausläuft. Gestern habe mich mir andere Blogs angeschaut und gesehen, dass die meisten „Reiseblogger“ von Ihrem Blog leben. Das klingt verlockend, jedoch habe ich das am heutigen Tag nicht vor, da es nach einem Mammutprojekt aussieht und einem beim Reisen die Freiheit nehmen würde, die man sich vorher so herzlich erträumt hat. Also schreib ich einfach nur so vor mich hin.
Deshalb wirst du damit leben müssen, dass es keine Regelmäßigkeit von irgendwelchen Beiträgen gibt. Doch wenn hier etwas neues erscheint, dann verspreche ich, erscheint es nur deshalb, weil ich wirklich das Gefühl hatte zu schreiben und diese Gedanken auch zu teilen – und ich meine zu glauben, wenn etwas von Herzen heraus geschieht, dann kann es auch nur gut werden. Ungezwungenheit und Lust sollten die Beweggründe für viele Dinge sein. Anderen Zwängen zu folgen, wäre letztlich eine Lüge, die sich am Ende nur gegen einen richtet -nämlich gegen dich selbst. Also fang auch du an zu denken und hör` auf damit, das von anderen für dich übernehmen zu lassen.

Ich bin Reisender, kein Tourist

Ich musste immer wieder feststellen, dass die meisten Leute mit denen ich auf meiner Reise zu tun hatte im ersten Moment einen typischen Touristen in mir sahen. Da gab es nur ein Problem – die Gitarre in der peruanischen Stoffhülle, die mich auf Schritt und Tritt begleitet. Was will ein Tourist mit einer Gitarre? Oft hatte ich den Eindruck, dass viele Bekannte von mir dachten, ich lerne Südamerika ein wenig kennen und dann geht es wieder nach Hause in die behütete Heimat. Leider musste ich der Frage „Wann kommst du eigentlich wieder“ meist mit einem nüchternen und zugleich stolzen „Ich weiß es noch nicht!“ entgegnen. Auf meiner bisherigen Reise durch Südamerika, ist mir klar geworden, was einen Reisenden ausmacht. Es ist unter anderem das Streben nach maximaler Freiheit und der Versuch, mit minimaler Besorgnis zu leben. Natürlich gelingt das nicht immer, denn auch als Reisender stößt man öfters auf Hindernisse oder sorgt sich um einiges. Also möchte ich versuchen mit einigen Artikeln, bestimmte Momente meiner Reise zu reflektieren, Hinweise und Tipps zu geben und bin natürlich offen für deine Emails, Anregungen, Kommentare und Fragen.

Wie ich Reise

Als ich 2014 mit meinem Trip begann, dachte ich zunächst an acht Monate, um einige Länder Südamerikas kennen zu lernen. Aus irgendeinem Grund hatte ich vorher schon das Gefühl, dass es länger dauern würde. Deshalb musste ich mir einfallen lassen, wie ich dies fortsetzen könnte. Vor allem dann, wenn die sowieso knappen Ersparnisse nicht sehr lange reichen würden. Doch davon berichte ich mehr in meiner Artikelserie „Reisen ohne Ersparnisse“.

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